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Anthropozentrismus ist heute eine vorrangige Richtung in der Sprachforschung. Ein Mensch, seine
innere Welt, seine Wünsche und Interessen, seine Aktivitäten als Einheit der Gesellschaft. Das Thema der Untersuchung ist sein Werk “Faserland”, der Gegenstand der Studie ist der Begriff HEIMAT. Das Werk von Christian Kracht interpretiert dieses Konzept aus einem etwas ungewöhnlichen Blickwinkel. Seine psychokulturellen Merkmale und seine valorative Komponente treten in den Vordergrund. In der modernen deutschen Literatur wird der Begriff Heimat als eines der Bindeglieder in einer ganzen Reihe anderer Begriffe wie Mensch, Natur, Ding dargestellt. In diesem Fall nimmt der Begriff Mansch die führende Position ein. Er ist es, der alle anderen Konzepte um sich herum unterordnet und hierarchisch organisiert. Letztendlich kommen wir zu dem Schluss, dass die Beschreibung eines einzelnen Konzepts nicht möglich ist, weil sie alle stehen in enger Verbindung zueinander. In dieser Arbeit wird das Konzept von Heimat am ausführlichsten anhand von Konzepten wie «Natur» und «Ding» beschrieben. Folglich erscheint uns der Begriff Heimat im Werk von Christian Krach als etwas Ewiges, das nur gute und warme Gefühle in der menschlichen Seele hervorrufen kann. Darüber hinaus sehen wir in K. Krachts «Faserland» tatsächlich ein Deutschland, das Außenstehenden nicht gezeigt werden darf, wir beobachten das Leben eines Landes, das nicht gerne zur Schau gestellt wird, was uns jedoch nicht schmälert Liebe zu diesem Land, sondern macht es noch interessanter und attraktiver. |
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